Spinnmilben bekämpfen

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Bekämpfung Spinnmilben

Rote Spinnmilben Spinnmilben

Folgende Methoden zur Bekämpfung der Spinnmilben gibt es:

Abwischen oder Abduschen der Pflanzen:
Die einfachste Methode schnell und effektiv einen starken Befall zu reduzieren ist das Abduschen der Pflanze. Dazu werden die Blattunterseiten mit einem mittelharten Wasserstrahl abgebraust. Der Topf der Pflanze wird vorher in einem Müllbeutel wasserdicht verschlossen, damit die Schädlinge nicht in die Erde fallen. Diese Methode reduziert den Befall um etwa 90-95%.

Bei einem leichten Befall reicht es, die jeweiligen Blätter gründlich mit einer Spülmittellösung abzuwischen. Vorallem die Ecken der Blattadern dürfen nicht vergessen werden, denn dahin legen Spinnmilben ihre Eier. Ein regelmäßiges Wiederholen des Abwischens ist notwendig, um alle Generationen zu erwischen.

Natürliche Fressfeinde:
Zu den natürlichen Fressfeinden der Spinnmilben zählen u.a. Raubwanzen, Schlupfwespen, Gallmücken, Florfliegen sowie Marienkäfer.

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Pflanzensud und Neemöl:
Gegen Spinnmilben soll auch Brennesselsud, Zwiebelsud oder Knoblauchsud helfen. Pflanzensud wird hergestellt indem man Blätter von Brennesseln, Zwiebel- oder Knoblauchstückchen zerkleinert und diese mit heißem Wasser aufgießt. Der Sud muss nun eine Nacht ziehen und kann dann zum Besprühen oder Gießen verwendet werden. Des Weiteren soll gegen Spinnmilben das Besprühen mit Niem- bzw. Neemöl helfen. Das Neemöl wird mit Rimulgan angereichert und kann so in Wasser aufgelöst werden. Mit dieser Neemöl-Lösung wird dann die betroffene Pflanze behandelt.

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Chemische Bekämpfung:
Es ist möglich Spinnmilben mit chemischen Mitteln zu bekämpfen. Beim Kauf eines Präperates ist drauf zu achten, dass es gegen Spinnmilben hilft. Häufig sind die Mittel Kontaktgifte zum Sprühen. Chemie sollte nur bei Pflanzen in der Wohnung oder auf dem Balkon verwendet werden.

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Schadbild Spinnmilben

Spinnmilben im Gewächshaus Spinnmilben

Spinnmilben sind hauptsächlich auf der Unterseite der Blätter zu finden. Meistens sind einige Teile der befallenen Pflanze mit einem feinen Gespinst überzogen. Sie bevorzugen vorallem junge Triebe und Blätter.

Die Blattunterseite wird von der Spinnmilbe angestochen und der Pflanzensaft als Nahrung herausgesaugt. Bei genauerem Hinschauen erkennt man kleine silberne oder gelbe Pünktchen auf der Blattoberseite. Die betroffenen Blätter werden nach einiger Zeit gelb und danach abgeworfen. Eine trockene und warme Raumluft beschleunigt die Verbreitung der Spinnmilbe.

Bei der Pflanzenauswahl sind die Milben nicht all zu wählerisch. Befallen werden u.a. Dieffenbachie, Zypergras, Rosen, Zierspargel, Zitrusgewächse, Efeu, Aralie und Hibiskus.

Weitere Infos Spinnmilben

Klasse & Familie:
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Milben (Acari)
Unterordnung: Astigmata
Familie: Spinnmilben

Weitere Namen: Gemeine Spinnmilben, Rote Spinne

Bildnachweise/Pictures by:
1st photo by Eran Finkle - Spider Mite - אקרית הקורים - CC BY 2.0

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Artikel von Maja Dumat