Klivie, Riemenblatt (Clivia miniata): Pflege & Vermehrung

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Standort & Pflege Klivie, Riemenblatt

Klivie, Riemenblatt (Clivia miniata)

Standort im Sommer und Winter:
Die Klivien mögen helle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung. Daher stellt man sie im Sommer an einem halbschattigen Platz auf. Unter diesen Bedingungen können sie auch sehr gut im Freien gehalten werden. Die Überwinterung gelingt am besten in einem hellen und kühlen Umfeld bei Temperaturen zwischen 8 und 12°C. Klivien eignen sich als Zimmerpflanzen für Ost- und Westfenster und darüber hinaus auch für Hydrokultur.

Substrat:
Normale Blumenerde reicht der Klivie als Wuchssubstrat aus.

Gießen:
Während des Sommers werden Klivien regelmäßig gegossen. Im Winter wird dem Substrat nur sparsam Wasser zugesetzt. Nach der winterlichen Ruhezeit wird zunächst nur zurückhaltend gegossen. Ist der Blütenschaft ca. 10 cm lang, kann der Erde wieder mehr Wasser zugegeben werden. Staunässe ist stets zu vermeiden.

Düngen:
Im Zeitraum von Februar bis August werden die Klivien in etwa alle zwei Wochen gedüngt.

Tipps zur Pflege:
Um die Entwicklung der Blüten zu ermöglichen bzw. zu fördern, sollte unbedingt für eine winterliche Kühlperiode von mindestens zwei Monaten gesorgt werden. Eine Umgebungstemperatur von ca. 10°C hat sich in diesem Zusammenhang am besten gewährt. Während und nach der Ruheperiode wird nur sparsam gegossen. Sobald der Blütenschaft etwa 10 cm erreicht, kann die Wasserzugabe allmählich erhöht und ein wärmerer Standort gewählt werden. In der Blütezeit sollte der Topf nicht gedreht werden. Verblühte Schäfte werden entfernt. Sich nach der Blüte entwickelnde Fruchtstände werden ebenso abgeschnitten. Die Blätter sollte man ab und an mit einem feuchten Tuch vom Staub befreien. Alle 2 bis 3 Jahre kann nach der Blüte in normale Blumenerde umgetopft werden. Man muss darauf achten, dass die fleischigen Wurzeln dabei nicht beschädigt werden.

Krankheiten & Schädlinge Klivie, Riemenblatt

Krankheiten:

  • Eine zu feuchte Haltung wird häufig durch braune Blattspitzen angezeigt.
  • Bei zu geringer Nährstoffzufuhr fehlen oft die Seitensprosse. Außerdem können ausgeblichene Blätter ebenso auf einen Nährstoffmangel hinweisen.

Schädlinge:

  • Bei schlechten Standort- & Pflegebedingungen können sich an Klivien Wollläuse sowie Schildläuse entwickeln.
Klivie, Riemenblatt (Clivia miniata)

Vermehrung Klivie, Riemenblatt

Die Klivien lassen sich durch Abtrennen der Seitensprosse sehr leicht vermehren. Diese müssen aber mindestens jeweils vier Blätter aufweisen.

Weitere Infos Klivie, Riemenblatt

Klasse & Familie:
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Unterfamilie: Amaryllidoideae
Tribus: Haemantheae
Gattung: Klivien (Clivia)
Art: Klivie

Weitere Namen: Klivie, Clivie, Riemenblatt; häufig gehaltene Vertreter sind Clivia miniata, Clivia nobilis sowie eine Hybridform aus diesen beiden Arten (Clivia x cyrthanthiflora)

Herkunft: Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Klivien liegt in den Trockengebieten Südafrikas.

Giftig: Die Pflanze enthält toxische Verbindungen in allen Pflanzenteilen (weitere Infos).

Blütezeit: Sie blühen in den Monaten Februar bis Mai.

Bildnachweise / Pictures by:
1st photo by Jarek Zok - Clivia miniata - CC BY 2.0
2nd photo by F. D. Richards - Clivia miniata - CC BY-SA 2.0

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Artikel von Maja Dumat