Gespensterpflanze, Pfeifenwinde (Aristolochia): Pflege & Vermehrung

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Standort & Pflege Gespensterpflanze, Pfeifenwinde

Gespensterpflanze, Pfeifenwinde (Aristolochia)

Standort im Sommer und Winter:
Die Gespensterpflanze mag in der Wohnung einen hellen sowie warmen Standort und im Garten oder auf der Terrase einen halbschattigen Platz mit Früh- und Abendsonne. Der Standort sollte windgeschützt sein. Die Überwinterung geschieht sehr hell und kühl bei etwa 10-15 Grad.

Substrat:
Als Substrat eignet sich am besten eine humusreiche Pflanzenerde, welche mit Perlite angereichert wurde.

Gießen:
Im Sommer mag die Gespensterpflanze eine stark feuchte aber keine nasse Erde. Im Winter kann man sie weniger gießen, dennoch darf die Erde nicht komplett austrocknen. Die Gespensterpflanze verträgt  normales Leitungswasser sowie Regenwasser.

Düngen:
Die Pfeifenwinde kann in der Wachstumsphase regelmäßig alle 14 Tage gedüngt werden.

Tipps zur Pflege:
Die Pflanze benötigt ein Rankengitter oder ein Gerüst zum Klettern. Sie mag eine hohe Luftfeuchtigkeit und kann deswegen in der Wohnung regelmäßig mit Wasser besprüht werden.

Krankheiten & Schädlinge Gespensterpflanze, Pfeifenwinde

Schädlinge:

  • Befall von Spinnmilben oder Blattläusen bei zu trockener Raumluft: Die Schädlinge entsprechend bekämpfen und die Pflanze mit Wasser regelmäßig besprühen. Ein Standort auf Balkon oder im Garten beugt einen Befall vor.

Krankheiten:

  • Vertrocknete, gelbe und braune Blätter oder Blattfall im Winter: Ein Abwurf der Blätter in Winter ist normal. Sie wachsen nächstes Jahr wieder.
  • Leichter bis starker Blattfall im Sommer durch Spinnmilben: Die Spinnmilben entsprechend bekämpfen und die Pflanze regelmäßig besprühen.
  • Braune Blattränder durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit: Ein Erhöhen der Luftfeuchtigkeit ist durch regelmäßiges Besprühen möglich. Auch ein Standortwechsel nach Draußen kann helfen.
Gespensterpflanze, Pfeifenwinde (Aristolochia)

Vermehrung Gespensterpflanze, Pfeifenwinde

Die Vermehrung der Pfeifenwinde geschieht am einfachsten über Stecklinge oder durch die Aussaat von Samen. Bei der Anzucht ist die Frische der Samen sehr wichtig, da alte Samen häufig schlecht keimen.

Weitere Infos Gespensterpflanze, Pfeifenwinde

Klasse & Familie:
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Einfurchenpollen-Zweikeimblättrige (Magnoliopsida)
Unterklasse: Magnolienähnliche (Magnoliidae)
Ordnung: Pfefferartige (Piperales)
Familie: Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae)
Unterfamilie: Aristolochioideae
Gattung: Pfeifenblumen

Weitere Namen: Pfeifenwinde, Pfeifenblume und Gespensterblume

Herkunft: Mittel- und Südamerika sowie Mexiko und Brasilien

Giftig: Die Gespensterpflanze ist giftig.

Blütezeit: Juli bis September

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Artikel von Maja Dumat