Papageienschnabel (Clianthus): Pflege & Vermehrung

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Standort & Pflege Papageienschnabel

Papageienschnabel (Clianthus)

Standort im Sommer und Winter:
Die Vertreter der Papageienschnäbel bevorzugen eine sonnige und warme Umgebung. Sie kommen während des Sommers gut im Freien zurecht. Man sollte sie aber unbedingt an einem vor Wind und Regen geschützten Standort aufstellen. Im Winter wird ein sehr helles Umfeld mit Temperaturen von 5 bis 10°C gewählt.
Man verwendet den Papageienschnabel als Kübel- oder Ampelpflanze.

Substrat:
Als Substrat genügt normale Blumenerde.

Gießen:
Die Papageienschnäbel sind sparsam zu gießen. Das Substrat darf aber nicht vollkommen austrocknen. Im Winter wird noch seltener gegossen.

Düngen:
Während der Wachstumszeit kann man alle ein bis zwei Wochen leicht düngen.

Tipps zur Pflege:
Die Vertreter dieser Gattung benötigen häufig eine Kletterhilfe. Für Exemplare, die in Ampeln gehalten werden, gilt dies nicht. Im Frühjahr topft man die Pflanzen um. Einige der älteren Triebe sollten dann herausgeschnitten werden.

Krankheiten & Schädlinge Papageienschnabel

Krankheiten:

  • Der Papageienschnabel ist sehr empfindlich gegenüber Staunässe.

Schädlinge:

Papageienschnabel (Clianthus)

Vermehrung Papageienschnabel

Der Papageienschnabel kann durch Aussaat vermehrt werden. Die hartschaligen Samen werden behutsam mit Sandpapier abgerieben. Diese leichte Verletzung der äußeren Schale kann die Keimung erleichtern. Die Vermehrung der Art Clianthus formosus gestaltet sich wegen der empfindlichen Wurzeln als schwierig. In diesem Falle nutzt man am besten veredelte Exemplare aus dem Handel.

Weitere Infos Papageienschnabel

Klasse & Familie:
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Galegeae
Gattung: Clianthus
Art: Papageienschnabel

Weitere Namen: Vertreter dieser Gattung sind beispielsweise Clianthus formosus (Wüstenerbse, Teufelskopf) und Clianthus puniceus (Papageienschnabel, Hummerschere).

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Papageienschnäbel befindet sich in Neuseeland und Australien.

Giftig: Kein Hinweis auf eine Unverträglichkeit vorhanden.

Blütezeit: Normalerweise blühen die Papageienschnäbel in der Zeit von Juni bis August. Unter günstigen Bedingungen können sie ihre Blüten sogar von Frühjahr bis Herbst entwickeln.

Bildnachweise / Pictures by:
1st photo by Leonora Enking - Clianthus puniceus 'Kaka King' - CC BY-SA 2.0
2nd photo by FarOutFlora - Clianthus maximus - CC BY 2.0

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Artikel von Maja Dumat