Keulenlilie (Cordyline): Pflege & Vermehrung

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Standort & Pflege Keulenlilie

Keulenlilie (Cordyline)

Standort im Sommer und Winter:
Die Keulenlilien benötigen einen hellen Standort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Man hält sie ganzjährig warm und achtet darauf, dass die Temperatur nicht unter 18°C sinkt. Die Arten Cordyline australis und Cordyline indivisa können sonnig im Freien gehalten werden. Den Winter über bevorzugen alle Arten eine Umgebungstemperatur von etwa 5 bis 10°C.
Die Vertreter dieser Pflanzengattung eignen sich für warme Räume oder geschlossene Blumenfenster, aber auch für beheizbare Wintergärten. Cordyline australis und Cordyline indivisa kommen in einem kühleren Umfeld zurecht. Sie gedeihen daher auch in unbeheizten Wintergärten, Fluren oder Treppenhäusern.

Substrat:
Keulenlilien können sich in normaler Blumenerde gut entwickeln. Alternativ ist auch eine Haltung in Hydrokultur möglich.

Gießen:
Sie möchten regelmäßig gegossen werden. Staunässe jedoch immer vermeiden.

Düngen:
In der Zeit vom Frühjahr bis zum Herbst sind diese Pflanzen einmal pro Woche zu düngen. Im Winter setzt man dem Substrat nur etwa alle vier Wochen Dünger zu. Man nutzt dazu am besten speziellen Blattpflanzendünger. Die Arten Cordyline australis und Cordyline indivisa brauchen ganzjährig nur einmal pro Monat etwas Dünger.

Tipps zur Pflege:
Die Keulenlilien werden häufig mit Wasser übersprüht. Ab und an kann man diese in ein lockeres Substrat umtopfen.

Krankheiten & Schädlinge Keulenlilie

Krankheiten:

  • Krankheiten treten selten auf.

Schädlinge:

Keulenlilie (Cordyline)

Vermehrung Keulenlilie

Man vermehrt die Keulenlilien am besten durch Abmoosen oder durch Nutzung von Stammstücken. Letztere werden dazu horizontal in Sand gelegt. Die Vermehrung der Arten Cordyline australis und Cordyline indivisa gelingt mittels Kopfstecklingen oder durch Aussaat.

Weitere Infos Keulenlilie

Klasse & Familie:
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Lomandroideae
Gattung: Keulenlilien

Weitere Namen: Keulenlilie; besonders häufig werden unterschiedliche Sorten von Cordyline fruticosa bzw. Cordyline terminalis gehalten. Außerdem trifft man nicht selten auch die Arten Cordyline australis und Cordyline indivisa an.

Herkunft: Diese Pflanzen stammen ursprünglich aus den feuchtwarmen Waldgebieten Südostasiens, Australiens und Neuseelands.

Giftig: Kein Hinweis auf eine Unverträglichkeit vorhanden.

Blütezeit: In Kultur blühen sie nur selten.

Bildnachweise / Pictures by:
1st photo by Megan Hansen - Cordyline terminalis - CC BY-SA 2.0
2nd photo by Juliana Swenson - DSC_2318.jpg - CC BY-SA 2.0

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Artikel von Maja Dumat